Was ist Unified Communications eigentlich?

Was ist Unified Communications eigentlich?

Schlanke Kommunikationswege gelten als Schlüssel für effiziente Zusammenarbeit und tragen damit nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei. Doch verteilte Teams, internationale Zweigstellen, Mitarbeiter im Außendienst oder der Betrieb eines Callcenters erschweren die zielgerichtete Kommunikation.[1] Unified Communications (UC) hilft, die oft komplexen Informations- und Abstimmungsprozesse zu kanalisieren. Wie wichtig eine solche Strategie tatsächlich ist, zeigt sich in der aktuellen Corona-Krise. Fast jeder zweite Beschäftigte agiert derzeit aus dem Homeoffice.[2] Mit einer modernen Kommunikationssoftware und innovativen -services gelingt die Arbeit auch von zu Hause aus professionell, reaktionsschnell und produktiv.

Unified Communications: Was ist das genau?

In Unternehmen kommen die verschiedensten Kommunikationskanäle zum Einsatz. Zu den am häufigsten genutzten Diensten gehören:[3]

  1. E-Mail (100 %)
  2. Fax (62 %)
  3. Handy / Smartphone (51 %)
  4. Online-Meetings / Videokonferenzen (48 %)
  5. Kunden- / Mitarbeiterportale (38 %)
  6. Kurznachrichtendienste / Messenger-Apps (38 %)

Traditionell existieren die jeweiligen Medien losgelöst voneinander. Unified Communications setzt genau hier an: Es vereinheitlicht alle relevanten Kommunikationsdienste und stellt sie zentral über eine Plattform bereit. Egal, ob Sie mit einem Kollegen telefonieren, ein virtuelles Bewerbungsgespräch per Videokonferenz führen oder einem Kunden eine Bestätigungsmail schicken wollen – alle Services stehen Ihnen über eine einheitliche Benutzeroberfläche zur Verfügung, auf die Sie nicht nur im Büro zugreifen können, sondern auch von unterwegs oder aus dem Homeoffice.

Wie funktioniert UC?

Unified Communications basiert auf vier Bausteinen:

    1. Medienintegration: Unified Communications bündelt alle Medien – also Kommunikationskanäle – auf einer einheitlichen Oberfläche. Über ein entsprechendes Dashboard können Mitarbeiter nicht nur auf Messaging-Dienste und andere Client-basierte Funktionen zugreifen, sondern auch IP-Endgeräte (z. B. Telefon) ansteuern.
    2. Präsenzinformation: Sind Mitarbeiter nicht erreichbar, führt das zu Verzögerungen in den Arbeitsabläufen. Wer ist gerade ansprechbar? Wen kann ich erreichen? Und wer ist derzeit beschäftigt – und damit für mich nicht greifbar? UC-Lösungen geben entsprechende Antworten auf einen Blick, teilweise sogar automatisiert. Wer gerade telefoniert, dessen Verfügbarkeitsstatus setzt das System eigenständig auf „beschäftigt“. Ist jemand komplett offline, wird das ebenfalls angezeigt. Geht ein Mitarbeiter in die Pause, kann er seinen Status aber auch selbst ändern. Alle Nutzer, egal von wo aus sie arbeiten, sehen so – in der Regel in Form eines Ampelsystems – wer momentan präsent ist.
    3. Kontextintegration: UC-Lösungen lassen sich mit anderen IT-Systemen im Unternehmen vernetzen. Die entsprechenden Informationen aus den Drittanwendungen stehen den Mitarbeitern während der Kommunikation direkt zur Verfügung. So kann der Help Desk beispielsweise auf die Kundenhistorie zugreifen und frühere Beschwerden oder Reklamationen einsehen – sobald ein Kunde anruft, erkennt das System die Telefonnummer, gleicht sie mit den Informationen im Customer Relationship Management ab und stellt relevante Wissensbausteine zur Verfügung. Auch ERP-, PIM- und andere Anwendungen lassen sich auf diese Weise einbinden.
    4. Kollaborationsfunktion: Neben der Kommunikation ist vor allem die Kollaboration ein wichtiger Aspekt bei der Zusammenarbeit in verteilten Teams oder an weltweit verstreuten Standorten. Um das gemeinsame Arbeiten zu optimieren, lassen sich im Rahmen von UC-Lösungen Kollaborationswerkzeuge implementieren, z. B. Videokonferenzen oder Desktop-Sharing.

Bei E-KOMM greifen wir auf langjährige Erfahrung und Expertise in der Telekommunikation und IT zurück. Als zertifizierter Partner namhafter Anbieter wie Unify, 3CX, Telekom oder Swyx beraten wir Sie gerne zu Ihrer individuellen UC-Lösung und betreuen und unterstützen Sie bei der Implementierung.

Quellen:

[1] https://shop.computerwoche.de/portal/studie-smart-business-communications-2019-pdf-download-direkt-im-shop-9614

[2] https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Corona-Pandemie-Arbeit-im-Homeoffice-nimmt-deutlich-zu

[3] https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Tschuess-Fax-Unternehmen-setzen-auf-digitale-Kommunikation.html

EKomm